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Klimawandel und die unzähligen Wenden

Es ist schon beeindruckend zu sehen, was der Mensch mit der Welt angestellt hat. Von einem Individuum, das Jahrtausende mit und von der Natur gelebt hat, hat der Menschen in relativ kurzer Zeit so massiv in die Natur eingegriffen, dass wir nun die Ergebnisse präsentiert bekommen. Dürren in Mitteleuropa, Überschwemmungen in Afrika, steigender Meeresspiegel, schmelzende Polkappen und wer weiß was noch alles. Selbst der Wandel vom Jäger und Sammler zum sesshaften Ackerbauern hat der Natur ihren Stempel aufgedrückt.

Die moderne Zeit, in der wir leben, hat sich in den vergangenen 150 Jahren rasant entwickelt. Eine solch schnelle Entwicklung hat es noch nie gegeben. Da wir nun die Welt bald nicht mehr bewohnen können, schauen wir nach Ausweichplätzen. Der Mond und der Mars sind dabei im Fokus.

Der Klimawandel ist spürbar. Aber unsere Gleichgültigkeit und unser Egoismus zur Erhaltung der sehr angenehmen Lebensbedingungen mit Technik ohne Ende werden den nachfolgenden Generationen massiv auf die Füße fallen. Es gibt Hochrechnungen, die besagen, dass bis 2050 beide Pole abgeschmolzen sein können. Grönland wäre dann auch eisfrei und viele Länder, die nahezu auf Meeereshöhe liegen, würden nicht mehr existieren. Wo sollen die vielen Menschen dann hin, wovon sollen sie leben?

Ich bin Baujahr 1964. Mit Mitte 50 habe ich meinen Lebenshorizont wohl überschritten, denn mein Bedarf daran, sehr alt, vielleicht 100 Jahre zu werden, hält sich in Grenzen. Altwerden kann schön sein, aber nur dann, wenn man nicht krank und nicht komplett pflegebedürftig ist.

Wenn ich mal unterstelle, dass ich ab jetzt ncoh 30 Jahre leben kann, dann möchte ich diese Zeit gut leben können. Das bedeutet, ich versuche mich gesund zu halten, indem ich Sport mache und mich einigermaßen gesund ernähre. Mein Konsum an Alkohol hält sich absolut in Grenzen, seit Oktober 1997 rauche ich nicht mehr, ich esse nicht viel fettige Nahrungsmittel, aber ich liebe Süßigkeiten. Vielleicht wird das mal mein Tod sein.

Das ist das, was ich für mich tun kann. Aber was kann ich für andere tun? Für die, die nach mir leben oder mich überleben?

Im Zuge der Diskussionen im Herbst 2019 hinsichtlich Energie- und Verkehrswende bzw. Mobilitätswende habe ich für mich einen Entschluss gefasst: Ich muss nicht immer mit dem Auto unterwegs sein.

Seit einigen Jahren, auch bedingt durch die Verschlechterung meiner Sehfähigkeit, fahre ich kaum noch, und wenn doch, sehr ungerne mit dem Auto. Ich mag es einfach nicht mehr. Ich kann mich zu Hause sehr gut beschäftigen. Ich muss nicht wie ein Honk immer auf der Piste sein. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasse, wenn ich nicht permanent im Auto sitze und fremde Orte besuche.

Dieses Verlangen möchte ich gerne mit dem Fahrrad stillen. Die Grundlage habe ich gelegt, indem ich mir Mitte Januar ein Pedelec gekauft und als Ersatz für die tagtäglichen Fahrten zur Arbeit nutze. Auch andere Fahrten, die ich sonst mit dem Auto gemacht hätte, erledige ich mit dem Pedelec.

Nun bin ich nicht so vermessen zu glauben, dass ich damit die Welt retten könnte. Ok, ich produziere keine Abgase durch einen Verbrennungsmotor, aber ich muss den Akku am Pedelec laden. Der Akku wird aus Rohstoffen hergestellt, die auch nicht in Massen vorhanden sind. Und ob der Strom, der aus der Steckdose kommt und den Akku füllt, immer aus erneuerbaren Ressourcen stammt, weiß ich auch nicht. Mir reicht es aber vorerst aus, dass ich nicht mehr viel mit dem Auto fahre.

Inwiefern das Autofahren die Umwelt belastet konnte man jetzt schon in der Corona-Krise nachweisen. Die Feinstaubbelastung in den Innenstädten ist markant zurückgegangen. Von mir aus könnte das so bleiben.

So gut es geht werde ich meinen Energieverbrauch versuchen zu steuern. Ganz energielos werde ich nicht leben können. Meine eigene Energie werde ich wohl nie erzeugen können, da mir dazu sämtlichs Ressourcen und Mittel sowie die Unterstützung und das Verständnis meiner Frau fehlen. Aber ich kann versuchen bewusst mit dem umzugehen, was ich habe.

Das Thema Klimawandel wird uns die nächsten Jahrzehnte jeden Tag beschäftigen. Davon bin ich überzeugt. Und ich bin auch davon überzeugt, dass es deswegen noch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen wird. Denn eines ist sicher: Es geht an die Lebensgrundlagen der Menschheit.


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